Sternsinger-Gruppe aus Bottrop in Düsseldorfer Staatskanzlei

Foto: Lukas Fleger
Foto: Lukas Fleger

Mit Spannung und Aufregung war am Dienstag, 9. Januar, der Besuch einer Bottroper Sternsinger-Gruppe in der Düsseldorfer Staatskanzlei verbunden. Zusammen mit Gruppen aus den anderen NRW-Bistümern, Aachen, Köln, Münster und Paderborn, durften die Könige aus der Pfarrei St. Joseph dort das Bistum Essen vertreten. Begleitet wurden sie beim traditionellen Empfang von Trudi Kopania und BDKJ-Stadtseelsorger Lukas Fleger. Für den besonderen Besuch hatten Anna Faeser, Lisa und Leon Küpperhoff, Justus und Maira Werning sowie Julius Faeser extra schulfrei bekommen.


Foto: Land NRW/Martin Götz
Foto: Land NRW/Martin Götz

Nachdem die jungen Könige in Düsseldorf den Neujahrssegen zunächst zu Josefine Paul gebracht hatten, die das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen leitet, ging es weiter zur Staatskanzlei an den Rhein. Dort wurden sie von Ministerpräsident Hendrik Wüst empfangen, der sich über den Segen der Sternsinger freute und ihnen wie zuvor Josefine Paul auch eine Spende für Kinder in Not übergab.

Foto: Land NRW/Martin Götz
Foto: Land NRW/Martin Götz

„Der Segen der Sternsinger schenkt Hoffnung auf Frieden und Sicherheit für alle Menschen weltweit. Und er schenkt Hoffnung auf gute Lebensbedingungen für Mensch und Umwelt“, sagte Hendrik Wüst beim Empfang. Die Aktion Dreikönigssingen steht in diesem Jahr unter dem Motto „Gemeinsam für unsere Erde – in Amazonien und weltweit“ und widmet sich schwerpunktmäßig dem Schutz von Umwelt und Kulturen. „Kinder haben ein Recht auf eine intakte Natur – egal ob in Deutschland, am Amazonas oder auf der ganzen Welt“, betonte der Ministerpräsident. Auch in Nordrhein-Westfalen sei Klimaschutz eine Generationenaufgabe. Hier würde in klimafreundliche Mobilität, den beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien und in klimaresiliente Wälder und Innenstädte investiert. „Ich danke den Kindern herzlich, dass sie mit ihrem besonderen Engagement eine wichtige Tradition fortführen und sich zugleich für Menschen, Kinder und Familien in Not und bessere Lebensgrundlagen einsetzen“, endete Wüst.

 

Foto: Land NRW/Martin Götz
Foto: Land NRW/Martin Götz

Der Düsseldorfer Besuch sei ein tolles Erlebnis gewesen, waren sich die Bottroper Könige am Ende des Tages einig. Nicht nur die Begegnung mit Hendrik Wüst, auch die für sie bisher unbekannten Räumlichkeiten der Staatskanzlei zu sehen, habe sie beeindruckt. Schließlich habe es sogar noch eine Geschenktüte mit Präsenten aus dem Landtag gegeben – und das gute Gefühl, Teil der weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder zu sein.

Text: Ulrike Beckmann