Brief des Bischofs zur Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren

 

Nach dem Verbot der Segnung gleichgeschlechtlicher Paare durch die Glaubenskongregation hat Bischof Franz-Joseph Overbeck eine Neuorientierung der Kirche bei diesem Thema angeregt.

In einem Brief an alle Pfarreien des Bistums Essen macht er unter anderem deutlich, wie wichtig es sei, die Erkenntinsfortschritte der Humanwissenschaften und die Erfahrungen aus der Seelsorge tiefer in die aktuelle Lehre der Kirche zu integrieren.

 

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Pfarrbrief - Ostern - April bis August 2021

Pfarrbrief - Ostern 2021 als Download

u.a. mit Personalien, KV- und PGR-Wahlen 2021, Wiedereröffnung Kirche St. Johannes, PEP-Projekt – Kinderkirche KikeriKi, die Pfadfinder St. Pius spenden, KiTa- und Familienzentrum St. Matthias, Sternsinger-Bericht, Erstkommunion 2021, Maria 2.0, u.v.m.

Präsenz-Gottesdienste in der Pfarrei

Ab dem 4. Fastensonntag feiern wir wieder Präsenz-Gottesdienste in unseren Kirchen

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Nähmaschinen gesucht

Straßenjungs in Manila lernen mit der Nähmaschine umzugehen
Straßenjungs in Manila lernen mit der Nähmaschine umzugehen

Der Verein PhilGer e.V. , dem unsere Pfarrei St. Joseph durch eine langjährige Kooperation verbunden ist, bittet um ganz konkrete Unterstützung für seine philippinischen Partnergemeinden:

 

Gesucht werden vor allem Nähmaschinen, ...

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Öffnungszeiten der Kirchen für ein stilles Gebet

Unsere Kirchen bleiben auch weiterhin zum stillen Gebet für Sie geöffnet. Orte und Zeiten finden Sie hier.

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Erstkommunion 2021

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Update zur Firmung

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Fürbitten für unsere Online-Gottesdienste

Ihr Beitrag zum Online-Gottesdienst

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Liebe Christen und Christinnen, liebe Besucher unserer Homepage,

liebe Schwestern und Brüder in der Pfarrei St. Joseph!

Was für Wochen liegen hinter uns? Ab dem 2. November 2020 lebten wir im „Teil-Lockdown“ und seit dem 16. Dezember 2020 sind wir im „harten Lockdown“, der immer wieder verlängert wurde – nun mit wenigen Lockerungen bis zum 28. März 2021 .Uns wurde und wird viel Disziplin abverlangt mit Kontaktbeschränkungen und Maske tragen. Das private und öffentliche Leben, auch das kirchliche Leben stand und steht quasi still.

Wir konnten an Weihnachten keine Gottesdienste in unseren Kirchen feiern und in den Wochen danach auch nicht. Den Termin für die Erstkommunion haben wir – wie im letzten Jahr – auf den September verschoben. Aber unsere Kirchen waren und sind zum persönlichen Gebet geöffnet. „Digital“ wie zum Beispiel mit dem Streaming-Gottesdienst oder mit „Analog“-Texten auf Papier, waren wir im Gebet verbunden.

Wenn ich aus meinem Küchenfenster schaue, blicke ich auf eine Wiese, auf der jetzt, nach der grauen und tristen Winterstarre, erste Krokusse und Narzissen den harten Winterboden durchbrochen haben, sprießen und mit ihren Farben den sich nahenden Frühling ankündigen. Dieses Bild der Natur könnte auch für unsere derzeitige Situation stehen: die triste Starre der Corona-Einschränkungen wird durchbrochen von ersten Lockerungen und mit den Impfungen können wir hoffen, dass wir uns bald dem „normalen“ Alltag annähern können, nach dem wir uns so sehnen.

Jedes Jahr feiern wir Ostern am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond. Das Aufbrechen der Winterstarre durch das neue Erblühen der Pflanzen, als Bild für neues Leben, das erleben wir auch im Aufbruch, in der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus aus dem Tod. Ostern feiern ist auch die Einladung, frühlingshaft aufzubrechen. Österlich leben – mit der Auferstehungshoffnung – heißt auch: mutig sein, neugierig sein auf das, was auf mich zukommt, offen bleiben für neue Wahrnehmungen, für die Hoffnung wider aller Hoffnung.

In einem Ostergedicht heißt es: „Möge das Licht der Auferstehungssonne unserem Dunkel heimleuchten. Mögen Risse und Brüche unseres Lebens es einlassen, durchscheinen lassen, in ihm verwandelt werden. Mögen uns die Augen des Herzens aufgehen für Gottes Gegenwart in uns, durch uns, bei uns.“

 

Gesegnete Ostern wünscht Ihnen

     Ihr Pfarrer Martin Cudak