Prävention von sexuellem Missbrauch in unserer Pfarrei St. Joseph

„Hinsehen und Schützen“ ist das gemeinsame Motto der NRW-Diözesen für Präventionsarbeit. Es verdeutlicht, wie notwendig es ist, eine Kultur der Achtsamkeit zu fördern, um Kinder und Jugendliche in unseren Gemeinden und Einrichtungen vor sexualisierter Gewalt zu bewahren und die Qualität der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit auch in Zukunft zu gewährleisten. 

2011 hat Bischof Franz-Joseph Overbeck im Bistum Essen eine Ordnung zur Prävention von sexualisierter Gewalt in Kraft gesetzt. In dieser sind nunterschiedliche Maßnahmen zur Vorbeugung von sexueller Gewalt dokumentiert. Die Ordnung beinhaltet u.a., dass alle hauptamtlichen pastoralen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Dienst der Diözese, also alle Pfarrer, Diakone, Ordensleute, Gemeinde- und Pastoralreferenten und -referentinnen in den Pfarreien eine spezielle Schulung absolvieren müssen, in der sie in besonderer Weise für das Thema der sexualisierten Gewalt und den achtsamen Umgang mit Kindern und Jugendlichen sensibilisiert werden.

 

 

Institutionelles Schutzkonzept

 

Aktull ist die Pfarrei St. Joseph dabei, ein Institutionelles Schutzkonzept zu verabschieden, das gemeinsam von Haupt- und Ehrenamtlichen der beiden Bottroper Pfarreien entwickelt wurde. Das Schutzkonzept soll dazu beitragen, ein hohes Maß an Sensibilität und Wachsamkeit für die Wahrung der Grundbedürfnisse und -rechte von Kindern, Jugendlichen und schutzbedürftigen Erwachsenen aufzubauen.

Kernstück dieses Schutzkonzeptes ist ein Verhaltenskodex, in dem festgehalten wird, wie wir uns in unseren Gemeinden Kindern und Jugendlichen und schutzbefohlenen Erwachsenen gegenüber verhalten wollen.

Hier einige Beispiele aus den Regeln, die darin festgehalten werden:

 

Ich schütze Kinder, Jugendliche und hilfebedürftige Erwachsene vor körperlichem und seelischem Schaden, vor Missbrauch und Gewalt, soweit es in meinem Einflussbereich liegt.

  Ich toleriere weder diskriminierendes, gewalttätiges noch jede Art von grenzüberschreitendem Verhalten in Wort oder Tat. Ich beziehe dagegen aktiv Stellung. Nehme ich Grenzverletzungen wahr, bin ich verpflichtet, die notwendigen und angemessenen Maßnahmen zum Schutz der Betroffenen einzuleiten.

 

 

Schulungen zur Prävention von Sexueller Gewalt

 

Für ehrenamtliche Mitarbeiter, z.B. Kommunion- oder Firm-KatechetInnen, die regelmäßig mit Kindern zusammenkommen, finden jedes Jahr spezielle Schulungen zur Prävention von sexualisierter Gewalt statt.

Darin erhalten sie grundlegende Informationen zum Thema „sexualisierte Gewalt“, zu vorbeugenden Maßnahmen und zu möglichen Handlungsschritten, die sie im Falle eines Verdachts unternehmen müssen.

 

 

 

Weiterführende Informationen zur Prävention von sexuellem Missbrauch

Auf den folgenden Webseiten finden Sie weiter Informationen zum Thema Prävention und Missbrauch: